|
Haus Tao | ||||||
|
Drei neue Lehrende der Sati-Zen-Sangha
Weihe: Samstag, 16, Juni im Haus Tao
Fast 13 Jahre nach der Gründung der Sati-Zen-Sangha werden nach gutem Training und sorgsamer Vorbereitung die ersten 3 Dharmacharyas geweiht:
Dipabodhi Dagmar Jauernig Shantiviriya Klaus Kraler Shraddhashanti Ulrike Kraler
All die Titel wie Roshi, Lama, Zen-Meister, Dharmacharya usw. sind nicht geschützt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass wir bezüglich des Verständnisses wie auch der eigenen Verwirklichung der Lehre des Buddha alle möglichen Unterschiede bei Lehrenden vorfinden. Die Sati-Zen-Sangha hat relativ hohe Anforderungen gesetzt, da die Lehrenden nicht an einer Disziplin gemessen werden (wie etwa der zeitlichen, was hiesse "Wie viele Jahre hat jemand in einem bestimmten Kloster abgesessen?"), sondern an der Frage: Wie sehr hat jemand den Sati-Zen-Geist umgesetzt?
Ein gutes Verständnis der Grundlagen der Buddha-Lehre ist selbstverständlich. Dazu kommt ein klarer Umgang mit einigen Konzepten des Mahayana, insbesondere der zwei Sichtweisen der Wirklichkeit: der relativen (saṃvṛti-satya) und der absoluten oder umfassenden Sicht (paramartha-satya). Zum Sati-Zen-Geist gehören grosse Flexibilität, Ausdauer und ein klarer, mitfühlender Umgang mit den TeilnehmerInnen. Toleranz in Bezug auf die religiöse Herkunft oder die Eigenheiten und Ungereimtheiten von Mitpraktizierenden sollten gepaart sein mit einer klaren Ausrichtung auf die Buddha-Lehre.
Informationen zur Feier hier Fots zur Weihe in Rajgir, Indien hier |