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Übles zu vermeiden
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Gutes zu tun
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Dies mit anderen Wesen zu verwirklichen
Der Sati-Zen-Geist des/der Bodhisattva kennzeichnet sich durch eine offene, liberale Haltung, durch Anpassungsfähigkeit an Zeit und Ort, ohne den essentiellen Inhalt zu verlieren.
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Übles vermeiden
Das vielfältige Leiden in der Welt entsteht aus Gier, Aversion und Verblendung. Aus der Verblendung resultiert der Kreislauf der Egozentrik. Ist dieses Gesetz einmal erkannt, erweckt der Wunsch, sich und andere aus diesem Kreislauf der Egozentrik zu befreien (Bodhicitta) und den Frieden des Geistes zu realisieren.
Motivation
Unsere anfängliche Motivation, den Weg des Buddha zu betreten, mag gemischt sein: Theoretisch mögen wir ihn als richtig erkannt haben, praktisch bleiben wir jedoch oft lieb gewordenen, selbstischen Gewohnheiten verhaftet und verhindern dadurch eine umfassende Befreiung.
Praxis/Weg
Gemäss unseren mitgebrachten karmischen Bedingungen und unserem Vertrauen sind wir in der Lage, den Weg mit mehr oder weniger Intensität zu praktizieren. Das Vertrauen ist dreifacher Art:
- Vertrauen in die eigene Kapazität
- Vertrauen in die Lehre des Budhha
- Vertrauen in die Lehrenden
Vertrauen in die Lehrenden bzw. die Lehrer-Schüler-Beziehung ist dann besonders hilfreich und sinnvoll, wenn wir uns aus den selbstischen Gewohnheiten befreien möchten, wenn es uns also um mehr geht als um Meditation zur Entspannung, für Zeiten der Stille oder eine weitere interessante Beschäftigung in unserem sowieso schon überfüllten Leben.
Frucht
Das Ziel beziehungsweise die Frucht des Weges ist die Buddhaschaft, die vollkommene Befreiung aus der Welt der Illusionen und der Egozentrik. Hier sind Weisheit und Mitgefühl eins.
Die Entwicklung der 10 Vollkommenheiten (paramitas) ist der eigentliche Weg des Bodhisattva:
1.
Dana - Grosszügigkeit
2. Sila - Ethisches Handeln
3. Ksanti - Herzensweite und Geduld
4. Virya - Entschlossenheit und Tatkraft
5. Dhyana - Meditation, Verweilen in Offenheit
6. Prajna - Weisheit, Einsicht in die Leerheit
7. Upaya - Geeignete Mittel
8. Pranidhana - Bodhisattva-Gelübde
9.
Bala - Besondere Kräfte
10. Jnana - Verweilen in der Buddhanatur
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Dies mit anderen Wesen zu verwirklichen
Der Wunsch, auch die Gemeinschaft als Übungsfeld vermehrt einzubeziehen und spirituelle Freundschaft als erweiterte Übung des Bodhisattva-Weges zu sehen, ist ein möglicher Zeitpunkt zum Beitritt in die Sati-Zen-Sangha.
