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Schülerschaft
   

 

Sati-Zen-Geist
  Sati-Zen-Sangha
  Nonnen- und Mönchsweg 

 
   
 
   
   
   
   
   
   

 

Zur Schülerschaft



In der Sati-Zen-Sangha gibt es keine Schülerschaft im formellen Sinn d.h. es gibt kein Aufnahmeritual, ab dem wir offiziell Schüler sind und auch keine formelle Auflösung der Schülerschaft, falls diese zu einem Ende gelangt ist. Es hängt von unserem Engagement ab: Öffnen wir uns und arbeiten mit dem Lehrer, sind wir seine Schüler/seine Schülerinnen. Lassen  wir die Praxis schleifen, sind wir es nicht. In der Bestätigung der Zufluchtnahme heißt es: "Die Kraft der Tradition wird aufrecht erhalten durch die Übung. Vernachlässigen wir sie, erlischt auch die Übertragung." In wie weit wir uns als Schülerin oder Schüler dieses Lehrers bezeichnen können, hängt von der jeweiligen Beziehung ab.

Für gewöhnlich beginnen die Interessentinnen und Interessenten mit einer Einführung in die Sati-Zen-Praxis. Darauf folgen einige Retreats. Wer die Sati-Zen-Praxis als hilfreich empfindet und zu seiner primären spirituellen Ausrichtung machen möchte, nimmt in der Regel früher oder später Zuflucht in die Drei Juwelen und tritt in die Traditionslinie des Rinzai-Zen ein. Bei vertieftem Interesse an der Sati-Zen-Praxis kann ein Aufnahmeantrag an die Sati-Zen-Sangha gestellt werden. Es folgt eine innere Motivationsprüfung, ob wir die Praxis der Sati-Zen-Sangha als unsere Hauptpraxis erachten und mit Marcel als Lehrer praktizieren möchten. Idealerweise folgt nun eine Vertiefung der Praxis, z.B. am besten durch die Teilnahme am Vertiefenden Training. Nach ca. einem Jahr und bei Zustimmung durch die Gemeinschaft und den Lehrer folgt die Aufnahme in die Sati-Zen-Sangha - nun sind wir Mitglieder des Ordens Sati-Zen Schülerinnen und Schüler dieses Lehrers und stehen in dieser Traditionslinie.

Wenn Vertrauen in die eigene Kapazität, in die Lehre des Buddha und in den Lehrer zumindest in einem gewissen Umfang besteht und gleichzeitig der Wunsch nach einer größeren Ausrichtung des eigenen Lebens auf das Dharma da ist, können die upaya (hilfreichen Mittel) in aller Stille vertieft werden oder es kann beim Lehrer um die Aufnahme in das Zen-Noviziat gebeten werden. Dies ist für eine Vertiefung der Schülerschaft jedoch in keiner Weise zwingend. Im Noviziat wird uns eine Mentorin / ein Mentor zugeteilt. Eine mögliche Ordination als Zen-Nonne / Zen-Mönch erfolgt nach ca. 3 Jahren. Die 3 Jahre sind eine gute Zeit, das Leben auf den Bodhisattva-Weg auszurichten. Das ist natürlich nur ein möglicher Weg – individuell hängt der Weg davon ab, was jemand schon an Praxis und Erfahrung mitbringt.  
 


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